Vereinsgeschichte
Erstmals im Jahre 1965 anlässlich einer Hubertusfeier kommt aus der Treglwanger Jägerschaft die Anregung in Treglwang doch einen Schützenverein zu gründen. Die Gründung eines Vereines war aber von 2Problemen abhängig, es fehlte an Geld. Den Proponenten stand lediglich ein Betrag von €. 135.- zur Verfügung. Dieser Betrag stammte aus der Hubertusfeier und durfte für die Gründung des Vereines verwendet werden. Das war aber viel zu wenig. Es wurden daher alle Jagdkarteninhaber um einen Gründungsbeitrag angesprochen, dieser wurde auch geleistet. Auch aus Kreisen der Nichtjäger wurden uns viel Spenden übergeben. Die Spendenliste liegt noch auf. Am 4. Jänner 1966 konnten wir beim Eisenhof Liezen das l. Luftgewehr Marke Feinwerkbau mit dazugehöriger Scheibenzuganlage kaufen. Nun kommt das 2. Problem, das ist die Räumlichkeit. Im Tanzsaal des Gasthauses Rainer wurde die Scheibenzuganlage behelfsmäßig aufgestellt, was zur Folge hatte dass bei jeder anderweitigen Veranstaltung die gesamte Anlage abmontiert werden musste. Das Interesse am Schießsport war bei Jung und Alt sehr groß, so dass mit einer Anlage kein Auslangen gefunden wurde. Bereits am 19. Jänner 1966 wurde ein 2. Gewehr gekauft. Die dazu nötige Scheibenzuganlage kaufte der Gastwirt Franz Rainer und lieh sie dem Schützenverein. Später machte er sie dem Verein zum Geschenk. Als weiteres wurde ein provisorischer Ausschuss gebildet mit
Herrn Oskar Landl als OSM, Herrn Johann Forstner als SM, Herrn Johann Christöfl als Kassier und Herrn Peter Hübler zum Schriftführer Stellvertreter des Schriftführers war Herr August Galler
Nun kam für den OSM, dem Schriftführer und seinen Stellvertreter ein hartes Stück Arbeit, das war die Erstellung der Statuten. Stundenlange Beratungen und mühevolles Schreiben der Statuten waren notwendig bis die Statuten entsprachen. Mit der Zahl ZL St Ver Te 22/3-66 vom 3. Mai 1966 wurde der Schützenverein Treglwang von der Sicherheitsdirektion in Graz genehmigt, Der Verein hatte zu dieser Zeit bereits 46 Mitglieder.Am 10. September 1966 fand die konstituierende Hauptversammlung statt. Es wurden in den Vorstand gewählt:
Herr Oskar Landl zum Oberschützenmeister Herr Johann Forstner zum Schützenmeister Herr August Galler zu Schützenrat ( Kassier ) Herr Peter Hübler zum Schützenrat ( Schriftführer )
Die Gründungsmitglieder sind
Herr Oskar Landl Herr Johann Forstner Herr Franz Herzmaier Herr Johann Christöfl Herr August Galler Herr Ignaz Raffl Herr Peter Hübler
1972 erfolgte der Bau einer vereinseigenen Schießstätte mit 5 Ständen auf dem Grundstück von Frau Gastwirtin Gisela Rainer. Durch, sehr viel Eigenleistung und Holzspenden der Waldbesitzer war es möglich, eine den Anforderungen entsprechende Schießstätte aufzubauen. 1974 schenkte Frau Gisela Rainer dieses Grundstück im Ausmaß von 73 m2 dem Schützenverein Treglwang was dankend angenommen wurde und ihr die Ehrenmitgliedschaft einbrachte. Bereits damals begann man Wettkämpfe durchzuführen und eine Leistungsklasse aufzubauen. Im April 1974 tauchte der 10-jährige Louisl Fink in der Schießstätte auf. Jo Louisl wos tuast denn du do war die Frage." Mitschiaßn mecht I " war die Antwort von Louisl. Er durfte und gewann und letztendlich wurde er doppelter Weltmeister. 1977 legt Herr Oskar Landl sein Amt als OSM zurück. In seine elfjährige Tätigkeit fällt die Gründung des Vereines,als auch der Bau der Schießstätte. Herr Landl betreut aber weiterhin mit sehr viel Geschick und Umsicht die Jungschützen. Die großartigen Erfolge bei den Meisterschaften liefern den Beweiß. Seit 1977, fast 1 Jahrzehnte ist Herr Franz Herzmaier Oberschützenmeister. Der Einbau einer Zentralheizung als auch die Durchführung der beiden Landesmeisterschaften lagen in seinen Händen. 1978 erfolgt der Zukauf eines 25 m2 großen Grundstückes von Frau Gisela Rainer, um den Bau einer Zentralheizung zu ermöglichen. Ebenfalls 1978 wurden die händischen. Scheibenzuganlagen auf elektrisch umgestellt. 1978 wird Alois Fink in der Jug II erstmals Landesmeister. 1980 in der Mannschaft mit Alois Fink, Hans Peter Raffl und Ernst Rampler ebenfalls Landesmeister 1981 wird Alois Fink bei den LM 2 1983 wird in der Jug. II Leonhard Rainer Landesmeister. 1984 in der Jug. II wird Petra Rainer Landesmeister. 1985 fehlt Leonhard Rainer l Ring auf den Landesmeister. 1986 wird der Pistolenschütze Heribert Kassegger bei Ringgleichheit zweiter. 1980 konnten Alois Fink und Hans Peter Raffl in der Mannschaft den Staatsmeister stellen. 1983 wird Alois Fink in der Juniorenkl. Staatsmeister. 1984 in der Jug.I mit Hollinger Tatjana Christöfl Marlies und Christian Zehentmayr bei Landesmeisterschaft Dritter. 1983 steht Alois Fink am Höhepunkt seiner sportlichenKarriere. Er wird Weltmeister mit der Armbrust in der Juniorenklasse in der Einzel- als auch in der Mannschaftswertungen in Bad Homburg. Fink gewinnt auch tags zuvor den großen Preis der Stadt Bad Homburg. Der Schützenverein Treglwang und mit ihm ganz Treglwang ist stolz ihrem Weltmeister und bereitet ihm bei seiner Heimkehr einen würdigen Empfang. 1983 und 1986 führt der Schützenverein Treglwang die Steirischen Landesmeisterschaften im Freizeitheim in Trieben durch. Beide Veranstaltungen verliefen klaglos und ohne jeden Einspruch, was für die gute Arbeit des Veranstalters spricht. Der Schützenverein Treglwang besitzt dzt. eine vereinseigene Schießstätte mit 5 Ständen, einer Gaszentralheizung und einen Aufenthaltsraum.
Eine sehr gute freundschaftliche Beziehung besteht zum Schützenverein in Assling in Bayern.
Schützen Heil
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